Halbvolle Gläser

Negativität reduzieren, damit das Positive ins Leben einziehen kann

„Wir sind, was wir denken. Alles, was wir sind, entsteht aus unseren Gedanken. Mit unseren Gedanken formen wir die Welt.“ Budda

Die Broaden-and-build-Theory von Barbara Fredrickson macht deutlich, dass gute Gefühle und Gedanken einen nährstoffreichen Boden brauchen, um wachsen zu können🌼. Jeder von uns hat Phasen in seinem Leben, wo negative Emotionen in uns so stark sind, dass Positives keinen Platz findet. Hier einige Anstöße, mit denen sich Negativität reduzieren lässt:

Medienkonsum reduzieren

Was macht es mit uns, wenn wir dauernd auf unser Handy oder ins Fernsehen schauen und uns mit einer endlosen Flut von negativen Schlagzeilen berieseln lassen? Für mich selbst habe ich festgestellt, dass meine Ängste größer werden und Unsicherheiten wachsen. Darum habe ich beschlossen, nur noch dosiert ausgewählte Artikel zu lesen. Reißerische Schlagzeilen lasse ich bewusst links liegen. Wer jetzt Angst hat, etwas Wichtiges zu verpassen, dem kann ich versichern, dass einen alles, was man wissen muss, trotzdem erreicht (dafür sorgen die Familie, gute Freunde und Bekannte).

Auf Klatsch verzichten

Ja natürlich, Klatsch und Tratsch schweißen zusammen. Nur sollten wir uns fragen: um welchen Preis? Zum einen fühlen wir uns – wenn wir mal in uns hineinleuchten – in dem Moment, in dem wir über andere Menschen schlecht sprechen, selbst nicht besonders gut. In der Regel haben wir ein schlechtes Gewissen, ahnen tief in uns drin, dass dieses (Schlecht-) Reden vielleicht seine Ursache in Neid oder Missgunst hat. Zum anderen werde ich als lästernder Mensch von anderen negativ wahrgenommen und wer umgibt sich schon gerne mit Menschen, die Negativität ausstrahlen? Ich versuche, mich stattdessen darüber zu freuen, dass Menschen verschieden sind, sich vielleicht spannender kleiden als andere (ich liebe Jorge Gonzales) oder Verrücktes tun. Ohne Menschen, die mal aus der Reihe tanzen, Dinge überraschend anders machen, würde es kein Wachstum auf der Welt geben („Das geht raus an alle Spinner“, Revolverheld).

Umgang mit negativen Menschen

Für mich eines der schwierigsten Themen. Da ich als „Sonntagskind“ irgendwie scheinbar schon mit einem sonnigen Gemüt auf die Welt gekommen bin, fällt mit der Umgang mit sehr negativen Menschen oft schwer. Manchmal hilft es, sich zu fragen: Habe ich bereits eine vorgefasste Meinung über mein Gegenüber? Könnte es Ursachen für sein Verhalten geben, die ich übersehen habe? Ich versuche dann meinem Gegenüber offener und aufmerksamer und mit warmherzigem und freundlichem Interesse zu begegnen, oft ändert sich dann auch gleich das Verhalten des anderen.

Es hilft auch, sich auf das Positive zu konzentrieren. So kann ein Kollege vom Wesen vielleicht mürrisch und abweisend sein, aber gleichzeitig ein hervorragender Analytiker, der wichtige Impulse ins Team gibt. Fallen mir solche positiven Eigenschaften auf, teile ich diese mit und oft hellt sich so auch beim anderen das Gemüt etwas auf.

Die schwierigste Lektion ist sicher die, zu verstehen, dass Dinge, die mir bei anderen oft negativ aufstoßen, vielleicht selbst auch bei mir zu finden sind. Die Frage: „Warum stört mich das eigentlich so?“, kann hier wertvolle Impulse bieten.

6 Tipps für mehr Selbstfürsorge

Nur der Mensch, dem es gut geht, kann auch wachsen

Es gibt so Tage: Man wacht morgens schon wie gerädert auf, der Rücken tut weh, der Kopf schmerzt und natürlich ist man wieder mal viel zu spät dran. Also, raus aus dem Bett, auf die Schnelle einen Kaffee runtergestürzt und das lieblos zusammengeworfene Müsli in sich reingeschaufelt. Endlich fertig, die Klinke schon in der Hand, da kommt das Töchterchen, flehender Blick, große Augen: „Kannst Du mir bitte in Pädagogik helfen, Thema ist ‚Bandura, Lernen am Modell?“ Innerlich schließt du die Augen, denkst: „Das kann doch nicht wahr sein, denkst an den gestrigen Abend an dem Tochter alle Zeit der Welt hatte, um mit ihrem Handy zu daddeln, spürst wie Ärger in Dir hochkommt, das Blut in deinen Adern anfängt, zu pulsieren. Gleichzeitig prasselt dein innerer Gedankenstrom auf dich ein: „Wolltest du nicht eine Mutter sein, die sich Zeit für ihr Kind nimmt?“

Eine halbe Stunde später, der Bandura-Text ist geschrieben, kommst du im Büro an. Deine Kollegin kommt auf dich zu und fragt, ob du einen Teil ihrer Arbeit mitmachen könntest, weil sie heute für ihren Yogakurs eher gehen muss, du nickst freundlich und denkst innerlich: „Toll, wann ist denn mal Zeit für meine Entspannung.“ Weil du jetzt noch die Aufgaben deiner Kollegin übernommen hast, bleibt dir keine Zeit für Pausen, du arbeitest durch, verlässt den Schreibtisch nur, wenn es gar nicht anders geht und spürst schon gar nicht mehr, wie sehr sich deine Muskeln verkrampfen und zusammenziehen.

Als du endlich Feierabend machst und mit einem jetzt deutlich schmerzenden Rücken zu Hause ankommst, empfängt dich dein Partner mit einem warmen Lächeln und möchte mit dir ausgehen. Du denkst: „Bloß nicht heute, und sehnst dich nur noch nach einer warmen Wanne. Energie zum Ausgehen hast du nicht mehr, wie so oft, weil es viele dieser Tage gibt. Du sagst deinem Partner im mäßig aggressiven Ton, weil du zudem sauer bist, dass er deinen Zustand nicht erraten kann, dass du absolut keine Lust dazu hast. Der fast allabendliche Streit bricht aus…

Barbara Fredrickson ist die Entwicklerin der Broaden-and-Build-Theory, die im Wesentlichen besagt, dass nur jemand der darauf achtet, dass es Körper und Geist gutgeht, der Sport macht, sich halbwegs gut ernährt, Pausen einbindet, Stress fernhält, kurzum dafür sorgt, dass die positiven Gefühle ganz klar die negativen Gefühle übersteigen, auch wachsen, kreativ denken und etwas Neues beginnen kann.

Wie schafft man es aber im Alltag so einen Nährboden für gute Dinge in seinem Leben zu schaffen?

Hier meine sechs Tipps mit denen ich mehr Zufriedenheit, glückliche Erlebnisse und positive Gefühle in mein Leben bringe:

Tipp 1: Zur Ruhe kommen

Ich bin jemand, der sich so richtig in berufliche Aufgaben reinfressen kann. Mich dann vom Schreibtisch wegzukriegen, ist echt schwer. Mittlerweile zwinge ich mich auch im größten Stress Pausen einzuplanen. Dafür reicht es manchmal nach einer Stunde aufzustehen und aus dem Fenster zu gucken oder sich zurückzuziehen und tief zu atmen. Jetzt gerade fängt mein Nacken wieder an zu schmerzen, also mach ich kurz Pause und diese Sport-Übungen von der wunderbaren Gaby Fastner. Darüber hinaus habe ich die Metta-Mediation für mich entdeckt, um mich zu fokussieren.

Ich hatte auch Bürotage – im Großraumbüro – wo ich in leitender Position so viel Mails und Anrufe bekam, dass an ruhige Arbeit nicht zu denken war. Nach Absprache mit meiner Vorgesetzen habe ich eine „Stille Stunde“ eingeführt, ein fester Zeitrahmen, in dem mir keine Gespräche durchgestellt wurden und ich die Mails nicht angerührt habe, in dieser täglichen Stunde habe ich durch ruhige konzentrierte Arbeit fast mehr geschafft als den Rest des Tages!

Tipp 2:  Bewegung

Schon als Kind habe ich es geliebt, den ganzen Tag durch unseren Garten zu toben, zu springen und zu hüpfen. Mir tut Bewegung supergut, auch um den Kopf freizukriegen. Zum einen baut Sport Stresshormone im Körper (unter anderem Cortisol) ab, zum anderen fühle ich mich danach herrlich entspannt. Dabei wechsele ich immer mal wieder ab, was ich so mache: ich habe ein Trampolin zu Hause auf dem ich gerne hüpfe, ich hab verschiedene 15-Minuten-Trainingsprogramme auf DVD (z.B. 15 Minuten-Dance Fitness für jeden Tag von Caron Bosler); oder ich schwinge mich zu hämmernder Cycling-Musik eine Dreiviertelstunde auf mein Trimmrad.

Total gerne gehe ich aber auch spazieren und hier kommen wir zu

Tipp 3: Rausgehen in die Natur

Einfach mal nur den Himmel bewundern…

Für mich gibt es nichts Schöneres als über weichen Waldboden zu gehen, in grünen Baumspitzen den Blick schweifen zu lassen, die Vögel zwitschern zu hören und den würzigen Kieferngeruch einzusaugen. Nach einer halben Stunde im Wald ist für mich die Welt wieder in Ordnung (selbst in verrückten Zeiten wie diesen).

Tipp 4: Sich Geleistetes bewusst machen

Oft arbeitet man total gestresst eine Aufgabe nach der anderen ab und fragt sich trotzdem am Abend, angesichts der noch wartenden Projekte: „Was habe ich heute eigentlich geschafft?“ Mein Tipp hierzu, auch wenn es 10 Minuten länger dauert bis zum Feierabend, es lohnt sich: Schreib dir kurz alles auf, was du erledigt hast. Was man dann Schwarz auf Weiß vor sich hat, ist garantiert mehr, als erwartet und gibt obendrein noch ein gutes Gefühl. Seine Selbstwirksamkeit kann man auch dadurch steigern, dass man sich eine Zeitlang jeden Abend mal drei Dinge notiert, die einem gut gelungen sind (eine Übung, die auch der Begründer der Positiven Psychologie, Martin Seligmann, in seinem Buch „Flourish“ empfiehlt). Ich finde es immer wieder erstaunlich, was man eigentlich alles so leistet, ohne dass es einem tatsächlich bewusst ist.

Tipp 5: Glückstagebuch

Über dieses Thema ist schon so viel gesagt worden und es gibt schon so viele Notizbücher dazu, dass ich hier gar nicht mehr weit dazu ausholen will. Mir ist es oft zu stressig, jeden Tag drei Dinge aufzuschreiben, für die ich dankbar bin. Ich kann mich gut mit Konzepten anfreunden, die nur einmal in der Woche Glückserlebnisse zusammenfassen (wunderbar geschrieben finde ich zum Beispiel die Wochenrückblicke von Maike (https://flowers-and-candies.de/category/gluecksmomente/).

Letztendlich muss jeder in sich selbst hineinfühlen, was ihm guttut. Probiert aus, was das für euch ist. In welchen Zeitabständen auch immer, es lohnt sich in jedem Fall, sich von Zeit zu Zeit darüber klar zu werden, wieviel Glück man eigentlich schon in seinem Leben hat.

Tipp 6: Glück vermehren – Wohlbefinden verbessern

Wobei wir bei meinem letzten Tipp für heute sind, den ich gerne mit Euch teilen möchte: Glück vermehren, Wohlbefinden steigern. Mein Tipp ist, sich bereits in guten Zeiten eine Liste zu machen, mit Dingen, die einem guttun, damit man an schlechten Tagen, ohne groß Nachzudenken (geht dann ja oft auch nicht s. Broaden-and-Build-Theory 😉) darauf zurückgreifen kann. Diese Tipps sammele ich auch häufiger in meinen Seminaren und freue mich immer wieder darüber, wie genau die Teilnehmer eigentlich wissen, was Ihnen guttut. Lasst mehr davon in euer Leben!

So sieht meine (stark gekürzte) Liste auszugsweise aus:

  1. Musik hören
  2. Schaumbad nehmen
  3. Thai-Massage buchen
  4. Allein ins Museum
  5. Meditieren
  6. Atemübungen machen
  7. Walken gehen
  8. Lustige Serien z.B. Jerks auf Joyn gucken
  9. Schöne Erinnerungen wachrufen
  10. Tanzen gehen mit Freundinnen

etc…..

* Neu * Berufscoaching per Skype

Wie der Beruf zur Berufung wird

„Man kann einen Menschen nichts lehren, man kann ihm bloß helfen, es in sich selbst zu entdecken.“ Galileo Galilei

Viele Jahre meines Lebens habe ich in schwierigen Jobsituationen ausgeharrt: schlechte Bezahlung, inkompetente Führungskräfte und sogar Mobbingsituationen hingenommen. Ich kannte weder meine Ziele, meine Werte und auch nicht meine Stärken und Ressourcen. Durch verschiedene Ausbildungen, intensives Studium und einer kontinuierlichen Auseinandersetzung mit mir selbst, bin ich mir endlich auf die Spur gekommen. Heute habe ich einen Beruf, der für mich immer mehr zur Berufung wird.

Heute kann ich endlich zufrieden sein, mit dem was ich erreicht habe. Gelassen und freudig gehe ich dem entgegen, was noch kommen wird. Ich bin davon überzeugt, dass jeder das werden kann, was er sich wünscht, wenn er sich darüber klar wird, was er sich wünscht!

Das können Sie auch, ich helfe Ihnen dabei!

Inhalte:

Kommen Sie in meinem Coaching Ihrem Traumberuf auf die Spur. Gemeinsam ermitteln wir Ihre Stärken und Schwächen, Ihre persönlichen Werte und erarbeiten Ihre Lebens-Vision. Dabei decken wir unter Umständen auch innere Themen und Einstellungen auf, die Sie bei der Erreichung ihres beruflichen Ziels hindern. So Identifizieren wir beispielsweise hinderliche Glaubenssätze und transformieren sie in positive Glaubenssätze und Energie. Mit dieser Energie können Sie Ihre Pläne umsetzen.

Zur Methode:

In einem kostenlosen Einführungsgespräch klären wir, ob die Chemie zwischen uns stimmt. Nach Ihrer Einwilligung kommt es zur Auftragserteilung per Mail. Ich werde in diesem Vertragsdokument die wesentlichen Eckpunkte unserer Beratung festhalten, sowie Ihnen schriftlich versichern, dass alles Gesagte in einem vertraulichen Rahmen bei mir geäußert werden darf und natürlich auch in diesem bleibt. Zu den wesentlichen Eckpunkten zählen das Beratungsziel und die Kosten für das jeweilige Coaching (Honorar wird im Voraus fällig). Meine Coachings dauern eine Zeitstunde.

Nach Ihrer Einverständniserklärung starten wir das Coaching:

Im Wesentlichen verwende ich dabei Techniken der klientenzentrierte Gesprächstherapie nach Carl Rogers wie das Paraphrasieren und das Verbalisieren (erkläre ich ausführlich im Erstgespräch) ergänzt um systemische Fragen. Darüber hinaus setzte ich – je nach Thema – weitere Methoden, Fragebögen und auch vertiefende Hausaufgaben ein.  

Wir klären gemeinsam, wo Sie gerade stehen und wohin Sie wollen (Zieldefinition). Was soll nach dem Erreichen Ihres Zieles anders sein? Carl Rogers war davon überzeugt, dass jeder Mensch die Ressourcen zur Klärung seiner Themen und zur Lösung seiner Probleme in sich trägt. Ich teile diese Auffassung und glaube, dass jeder Mensch auch über die Kompetenzen dazu verfügt bzw. sich diese aneignen kann.

Einzelne Schritte sind z. B.:

Gemeinsam räumen wir Hindernisse aus dem Weg!

  • Ziel-, bzw. Visionsfindung
  • Ideensammlung zur Zielerreichung
  • Priorisieren
  • Welche Schritte, wann?
  • Wann ist das Ziel erreicht? Etc.

Es können aber auch Themen sein wie:

  • Lebenslauf
  • Anschreiben
  • Was ziehe ich an?
  • Vorstellungsgespräch etc.

Lassen Sie uns gemeinsam auf die Reise gehen und dabei Ihr ureigenstes Potenzial entdecken! Ich freue mich auf Sie!